Der Ratenkredit – eine Finanzierungsmöglichkeit
Man spart das ganze Leben lang, um ein paar Euro zusammen zu haben, wenn die erste Wohnung gemietet ist. Doch leider stellen viele dann immer noch fest, sie haben trotz des jahrelangen Sparens nicht genügend Geld auf der Seite.
Oft kommen unerwartete Mehrkosten auf den jungen Wohnungsmieter zu. Diese können unter anderem Mietkautionen oder auch Maklerprovisionen sein.
Für viele bleibt dann nur noch die Möglichkeit, einen Ratenkredit aufzunehmen, damit die Wohnung – die eben neu bezogen wurde – auch eingerichtet werden kann. Den Ratenkredit müssen die Kreditnehmer aber nicht immer bei der herkömmlichen Hausbank aufnehmen. Viele Versandhäuser oder Möbelhäuser bieten über Privatbanken an, dass man die komplette Wohnungseinrichtung bei ihnen kaufen kann, und den Betrag eben von der Hausbank des Möbelhauses geliehen bekommt. Diese Möglichkeit eines Ratenkredites ist tatsächlich oft günstiger als die der herkömmlichen Filialbanken.
Man kauft also alle Möbel und was man sonst noch für das erste eigene Heim benötigt in einem Möbelhaus ein. Die addierte Gesamtsumme wird von der Hausbank geprüft. Notfalls muss der Kreditnehmer eine Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Meistens ist die Schufa noch frei von Einträgen. Somit kann einer Gewährung des Ratenkredites nichts mehr im Wege stehen. Der Kreditnehmer zahlt von da ab an die Kreditbank regelmäßige monatliche Raten für die Abzahlung der Kreditsumme zurück.
Meistens werden die Ratenkredite für zwölf, 24 oder 36 Monate gewährt und die Teilsumme einschließlich der Zinsen berechnet, die der Kreditnehmer zurückzahlen muss. Sobald die letzte Rate abgezahlt wurde, gehört das komplette Mobiliar dann dem Kreditnehmer. Bis dahin bleibt es bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Möbelhauses, beziehungsweise deren Privatbank, die den Kredit gewährt hat.
